Hier findest du die Wahlmodule zur Veranstaltung Impulstage.HOLZ 2026. Sie bilden den individuellen Teil deines Programms und ermöglichen es dir, genau die Themen auszuwählen, die dich besonders interessieren oder fachlich weiterbringen.
Die Impulstage.HOLZ 2026 selbst bieten ein vielfältiges Gesamtprogramm voller Inspiration, Austausch und praxisnaher Impulse rund um das Thema Holz. Die hier aufgeführten Wahlmodule sind ein ergänzender Baustein dazu – und helfen dir, deinen Besuch ganz nach deinen Bedürfnissen zu gestalten.
Wahlmodul 1: Architekturroute-Exkursion: Rundtour im Südschwarzwald (Bauwerk Schwarzwald)
Referent/in: Dipl. Ing. Stefanie Hesse (Architektin)

Entdecken Sie auf einer geführten Tour des Bauwerk Schwarzwald e.V. fünf ausgewählte Bauwerke in Menzenschwand und St. Blasien, die die Vielfalt der regionalen Architektur eindrucksvoll zeigen. Die Route verbindet Tradition und Moderne: vom revitalisierten Revitalbad über den historischen Bruderhof bis zur innovativen Mobilitätsstation.
Sie besuchen außerdem das ausgezeichnete Ferienhaus Bleibe (Hugo-Häring-Preis 2023), den Kindergarten Arche Noah sowie das evangelische Pfarrhaus – jedes Projekt ein eigenes Beispiel für qualitätsvolle Baukultur im Schwarzwald.
Optional kann die Tour um den imposanten Dom St. Blasien ergänzt werden, der als architektonisches Wahrzeichen der Region gilt.
Wahlmodul 2: Weißtanne im Detail und Industriebau made of LIGNO® – Säge- und Hobelwerk in Ibach (LIGNOTREND)
Referent/in: LIGNOTREND
Donnerstag 09.07.2026, 13:30 – 17:30 Uhr
Wieviel hilft „viel“? Materialeffizienz mit regionalen Holzressourcen
Holz gilt als Baustoff der Zukunft, etwa wegen der Eigenschaft, dass es CO₂ langfristig speichert und damit einen Klimaschutz-Beitrag leisten kann.
In der Breite bisher weniger thematisiert wird das „Wie“ der Holznutzung. Es lohnt sich, die diffuse Vermutung zu beleuchten, dass die Strategie „Viel hilft viel“ vielleicht zu kurz gedacht sein könnte: Um die Holzverwendung weiter skalieren zu können, sollte man Holz so materialeffizient wie möglich zu nutzen – und natürlich die hohen Anforderungen an zukunftsfähige Bauprodukte weiterhin zu erfüllen: Holzbauelemente müssen für Nachhaltigkeit zertifiziert, brandschutztechnisch optimiert, ästhetisch,funktional und natürlich ökonomisch überzeugen.
Wie lässt sich also Holz effizient und nachhaltig in der modernen Architektur einsetzen? In diesem Modul erfahren Sie, wie Lignotrend mit konfigurierbaren BSP-Lösungen gerecht wird. Lassen Sie sich von den innovativen Einsatzmöglichkeiten von Holz – insbesondere der regionalen Weißtanne – begeistern und entdecken
Weißtanne im Detail und Industriebau made of LIGNO ® – Säge- und Hobelwerk in Ibach
In diesem Modul besuchen Sie das Säge- und Hobelwerk in Ibach. Im Fokus steht dabei die besondere Sägetechnik – das „Filetieren“ der Weißtannenstämme, wodurch hochwertige, astfreie Sichtoberflächen entstehen. Zugleich erleben Sie, wie bei Lignotrend der gesamte Stamm ganzheitlich genutzt wird und was den neuen Standort in ökologischer Hinsicht besonders macht. Aus baulicher Sicht demonstriert Lignotrend mit den eigenen Gebäuden, dass „made of LIGNO ® “ auch im Industriebau interessant sein kann.
Wahlmodul 3: Serielle Sanierung und Umnutzung eines Bürogebäudes zu Wohnraum: Baustellenbesichtigung in Tiengen (Holzbau Bruno Kaiser)
Referent/in: Holzbau Bruno Kaiser GmbH
Donnerstag 09.07.2026, 13:30 – 17:30 Uhr
Bauen im Bestand schont Ressourcen, verhindert zusätzliche Flächenversiegelung und eröffnet vielerlei Fördermöglichkeiten. In Tiengen haben diese Argumente überzeugt: Ein wenig genutztes Bürogebäude soll wieder in Schuss gebracht werden und neuer Wohnraum entstehen.
Hierfür wird das oberste der drei Bestandsstockwerke abgerissen, der restliche Bestand saniert und um zwei neue Stockwerke aufgestockt. Die Wandelemente werden dabei seriell in Holzrahmenbauweise vorgefertigt und an die Bestandswände vorgehängt. Diese Bauweise ermöglicht nicht nur eine schnelle Umsetzung, sondern auch eine energetische Ertüchtigung des Gebäudes. Dazu zählt auch die Erneuerung der Heizungsanlage durch eine Grundwasserwärmepumpe.
Überzeugen Sie sich vor Ort auf der Baustelle von der Effizienz dieser seriellen Sanierung und stellen Sie Fragen zur Realisierbarkeit Ihres eigenen Projekts!
- Gruppengröße: Max. 2 Gruppen à 15 Teilnehmende
- Zielgruppen: Bauinteressierte mit Bestandsobjekten: Bauträger, Investoren, Bauamtsvertreter, Baugenossenschaften/ -vereine/ -gruppen
Wahlmodul 4: Fachgerechte Fenster- und Türenmontage (HOLZWARTH)
Referent/in: Dipl. Ing. Stefanie Hesse (Architektin)
Das Unternehmen HOLZWARTH lädt zu einer praxisorientierten Vortrag ein, die zentrale Themen des modernen Holzbaus in den Fokus rückt. Im Mittelpunkt stehen der fachgerechte Einbau von Fassaden‑Türen und Fenstern nach RAL sowie aktuelle Anforderungen und Lösungen im Brandschutz. Die Teilnehmenden erhalten in fundierten Fachvorträgen Einblicke in Baukörperanschlüsse, Montagepraxis, geprüfte Abdichtungssysteme nach DIN 18531/18533 sowie Befestigung und Absturzsicherung nach ETB‑Richtlinie. Ergänzend dazu wird ein Einstieg in den Brandschutz im Holzbau vermittelt – inklusive Gebäudeklassen, Schutzzielen und typischen Herausforderungen.
Ein weiterer Programmpunkt widmet sich Brandschutz‑ und Rauchschutzlösungen für Stahl‑ und Rohrrahmentüren. Anhand konkreter Einbausituationen zeigen Expertinnen und Experten, wie sichere und normgerechte Ausführungen in der Praxis aussehen. Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute aus Planung, Handwerk und Ausführung, die ihr Wissen vertiefen und sich über aktuelle Entwicklungen im Holzbau informieren möchten. Ein Teilnahmezertifikat für den Bereich Baukörperanschluss/Fenster ist inbegriffen.
Wahlmodul 5: Details & Flächenabdichtung (ENKE)
Referent/in: Dominik Isele (technischer Außendienstmitarbeiter, Dachdeckermeister & TÜV‑zertifizierter Gutachter für Schäden an Gebäuden)
Türanschlüsse gehören heute zu den Detailpunkten, die in Planung und Ausführung besondere Aufmerksamkeit erfordern. Mit der neuen Fachregel für barrierefreies Bauen steigen die Anforderungen weiter – insbesondere, wenn niedrige Anschlusshöhen, sichere Abdichtungen und eine dauerhaft funktionierende Ausführung zusammengebracht werden müssen.
In diesem Fachvortrag zeigt Dominik Isele, welche Lösungen sich in der Praxis bewährt haben. Er erläutert die wichtigsten Punkte der neuen Fachregel und geht darauf ein, wie Planende und Ausführende typische Problemstellen vermeiden können.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem lösemittelfreien Beschichtungssystem Enkolan. Es eignet sich besonders für niedrige Anschlusshöhen und den Sanierungsbereich und eröffnet damit neue Möglichkeiten für sichere, regelkonforme Türanschlüsse – auch unter schwierigen Rahmenbedingungen.
Wahlmodul 6: Holz ist Nachhaltigkeit – wie kann das sichtbar werden? (Campus Schwarzwald)
Referent/in: Janica Bortloff (Consulting Analyst)
Die vorläufige Einigung von EU‑Parlament und EU‑Ministerrat entlastet rund 35.000 Unternehmen in Deutschland von der Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Dennoch stehen viele Betriebe weiterhin vor der Aufgabe, Nachhaltigkeits‑KPIs gegenüber Kunden, Geschäftspartnern oder Auftraggebern transparent zu machen. Auch Kapitalgeber und die öffentliche Hand fordern zunehmend entsprechende Kennzahlen – unabhängig von gesetzlichen Vorgaben.
Eine praktikable Lösung bietet der Voluntary Sustainability Reporting Standard for non‑listed SMEs (VSME). Dieser Standard lässt sich flexibel an die jeweilige Unternehmenssituation anpassen, ist deutlich schlanker als die verpflichtenden ESRS‑Vorgaben und bietet dennoch eine anerkannte, strukturierte Form der Berichterstattung.
Die freiwillige, vereinfachte VSME‑Berichterstattung eröffnet Unternehmen entscheidende Chancen:
- Nachhaltigkeitsdaten verbessern den Zugang zu Kapital
- Transparenz und Nachweise stärken Geschäftsbeziehungen
- Berichterstattung schafft Voraussetzungen für öffentliche Ausschreibungen
- Nachhaltigkeits‑Tracking macht Einsparungen und Effizienzpotenziale sichtbar
- Der VSME‑Standard dient als glaubwürdiges Kommunikationsinstrument
- Nachhaltigkeit steigert die Attraktivität für Fachkräfte
Der Workshop richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie an Betriebe, die von einer ESRS‑Berichterstattung auf den VSME‑Standard wechseln möchten. Gemeinsam wird erarbeitet, wie der Standard dabei unterstützt, Nachhaltigkeitsanforderungen effizient und praxisnah umzusetzen.
Ablauf
- Begrüßung und Kurzvorstellung des Campus Schwarzwald
- Einführung: Die finanzielle Relevanz der Nachhaltigkeitsberichterstattung
- Workshop Teil 1: Den Wald trotz lauter Bäume sehen – Update zu gesetzlichen Regelungen – Unterscheidung verschiedener Nachhaltigkeitsstandards – Bedeutung des VSME‑Standards
- Workshop Teil 2: Erste Schritte zur Umsetzung des VSME‑Standards – Analyse von Beispielberichten – Erarbeitung einer ersten Einschätzung zur Anwendung im eigenen Unternehmen
Wahlmodul 7: Verbindungsmittel im Holzbau: Praxisworkshop (KNAPP GmbH)
Referent/in: KNAPP GmbH

Bild 1: © Hess, Bild 2: © Rubner
In diesem praxisorientierten Workshop erhalten die Teilnehmenden einen fundierten Einblick in moderne Verbindungsmittel und Montagetechniken im Holzbau. Anhand realer Anwendungsbeispiele zeigt die KNAPP GmbH, wie innovative Verbinderlösungen die Effizienz, Präzision und Montagefreundlichkeit im Holzbau steigern können. Der Workshop kombiniert technische Grundlagen mit praktischen Übungen und richtet sich an alle, die ihr Wissen zu zeitgemäßen Verbindungssystemen vertiefen möchten.
Derzeit werden weitere inhaltliche und organisatorische Details abgestimmt. Eine ausführlichere Beschreibung folgt in Kürze.
Wahlmodul 8: Sanierung eines Eindachhofs im Schwarzwald (ZIMMEREI EBNER und GUTEX GmbH + Co. KG)
Referent/in: ZIMMEREI EBNER und GUTEX GmbH + Co. KG
Bei diesem Projekt steht die behutsame und zugleich energetisch anspruchsvolle Sanierung eines traditionellen Eindachhofs im Schwarzwald im Mittelpunkt. Ziel war es, den Charakter des Gebäudes zu bewahren und gleichzeitig moderne Standards hinsichtlich Nachhaltigkeit und Wohnkomfort zu erreichen.
Derzeit werden weitere technische und organisatorische Details abgestimmt. Eine ausführlichere Projektbeschreibung folgt in Kürze.
Wahlmodul 9: Sanitärraumplanung im Holzbau mit Geberit: Von der Planung bis zum Produkt (GEBERIT VERTRIEBS GmbH und PLANUNGSBÜRO DIETER HIERHOLZER)
Referent/in: GEBERIT VERTRIEBS GmbH und PLANUNGSBÜRO DIETER HIERHOLZER
Der moderne Holzbau stellt besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung von Sanitärräumen: Tragwerk, Schall‑ und Brandschutz, Feuchtesicherheit sowie Vorfertigung müssen von Beginn an mitgedacht werden. Die Geberit Vertriebs GmbH unterstützt Planer, Architekten und Fachhandwerker genau in diesen Punkten – von der frühen Konzeptphase über digitale Planung bis hin zu praxisbewährten Systemprodukten.
Wahlmodul 10: Noch in Klärung
Referent/in: Derzeit noch in Klärung
Das Wahlmodul befindet sich derzeit noch in Abstimmung. Momentan werden die inhaltlichen und organisatorischen Details final geklärt. Sobald alle Informationen vollständig vorliegen und freigegeben sind, wird das Wahlmodul an dieser Stelle veröffentlicht und für Sie einsehbar sein. Wir informieren Sie, sobald die Inhalte bereitstehen.
Wahlmodul 11: Architekturroute-Exkursion: Rundtour im Südschwarzwald (Bauwerk Schwarzwald)
Referent/in: Dipl. Ing. Stefanie Hesse (Architektin)

Entdecken Sie auf einer geführten Tour des Bauwerk Schwarzwald e.V. fünf ausgewählte Bauwerke in Menzenschwand und St. Blasien, die die Vielfalt der regionalen Architektur eindrucksvoll zeigen. Die Route verbindet Tradition und Moderne: vom revitalisierten Revitalbad über den historischen Bruderhof bis zur innovativen Mobilitätsstation.
Sie besuchen außerdem das ausgezeichnete Ferienhaus Bleibe (Hugo-Häring-Preis 2023), den Kindergarten Arche Noah sowie das evangelische Pfarrhaus – jedes Projekt ein eigenes Beispiel für qualitätsvolle Baukultur im Schwarzwald.
Optional kann die Tour um den imposanten Dom St. Blasien ergänzt werden, der als architektonisches Wahrzeichen der Region gilt.
Wahlmodul 12: Natürliche Materialeffizienz made of LIGNO® in Theorie und Praxis erleben: Produktion und neues Verwaltungsgebäude in Remetschwiel (LIGNOTREND)
Referent/in: LIGNOTREND
Freitag 10.07.2026, 08:30 – 12:30 Uhr
Wieviel hilft „viel“? Materialeffizienz mit regionalen Holzressourcen
Holz gilt als Baustoff der Zukunft, etwa wegen der Eigenschaft, dass es CO₂ langfristig speichert und damit einen Klimaschutz-Beitrag leisten kann.
In der Breite bisher weniger thematisiert wird das „Wie“ der Holznutzung. Es lohnt sich, die diffuse Vermutung zu beleuchten, dass die Strategie „Viel hilft viel“ vielleicht zu kurz gedacht sein könnte: Um die Holzverwendung weiter skalieren zu können, sollte man Holz so materialeffizient wie möglich zu nutzen – und natürlich die hohen Anforderungen an zukunftsfähige Bauprodukte weiterhin zu erfüllen: Holzbauelemente müssen für Nachhaltigkeit zertifiziert, brandschutztechnisch optimiert, ästhetisch,funktional und natürlich ökonomisch überzeugen.
Wie lässt sich also Holz effizient und nachhaltig in der modernen Architektur einsetzen? In diesem Modul erfahren Sie, wie Lignotrend mit konfigurierbaren BSP-Lösungen gerecht wird. Lassen Sie sich von den innovativen Einsatzmöglichkeiten von Holz – insbesondere der regionalen Weißtanne – begeistern und entdecken
Natürliche Materialeffizienz made of LIGNO ® in Theorie und Praxis erleben – Produktion und neues Verwaltungsgebäude in Remetschwiel
Im zweiten Modul erfahren Sie, wie individuell konfigurierbare Brettsperrholz-Bauelemente produziert werden und dabei höchste Anforderungen an Statik, Brandschutz und Raumakustik erfüllen. Erleben Sie live, wie die BSP-Elemente und Echtholz-Akustikpaneele produziert werden, gewinnen Sie Einblicke in innovative Verarbeitungstechniken, die eine materialeffiziente und hochwertige Bauweise ermöglichen und besichtigen Sie das neue Bürogebäude, in dem der „state-of-the-art“ der LIGNO ® Innovation realisiert wurde.
Wahlmodul 13: BIM-Planung: Wirtschaftliche Holzbauprojekte durch vernetzte Planung (Holzbau Bruno Kaiser)
Referent/in: Holzbau Bruno Kaiser GmbH
Freitag 10.07.2026, 08:30 – 12:30 Uhr
Ein Holzbauprojekte ist dann wirtschaftlich und qualitativ hochwertig umsetzbar, wenn es perfekt geplant ist. Um eine effiziente Planung entlang aller Fachdisziplinen zu gewährleisten, nutzen wir Building Information Modeling. Im Vortrag erklären wir, wie sich hier durch Ressourcen im Planungsprozess einsparen, Fehler minimieren und die Zusammenarbeit zwischen Architekten, Fachplanern und dem Holzbaubetrieb optimieren lassen.
- Gruppengröße: Max. Auslastung des Vortragsraums
- Zielgruppen: Bauinteressierte mit Bestandsobjekten: Bauträger, Investoren, Bauamtsvertreter, Baugenossenschaften/ -vereine/ -gruppen
Wahlmodul 14: Fachgerechte Fenster- und Türenmontage (HOLZWARTH)
Referent/in: Dipl. Ing. Stefanie Hesse (Architektin)
Das Unternehmen HOLZWARTH lädt zu einer praxisorientierten Vortrag ein, die zentrale Themen des modernen Holzbaus in den Fokus rückt. Im Mittelpunkt stehen der fachgerechte Einbau von Fassaden‑Türen und Fenstern nach RAL sowie aktuelle Anforderungen und Lösungen im Brandschutz. Die Teilnehmenden erhalten in fundierten Fachvorträgen Einblicke in Baukörperanschlüsse, Montagepraxis, geprüfte Abdichtungssysteme nach DIN 18531/18533 sowie Befestigung und Absturzsicherung nach ETB‑Richtlinie. Ergänzend dazu wird ein Einstieg in den Brandschutz im Holzbau vermittelt – inklusive Gebäudeklassen, Schutzzielen und typischen Herausforderungen.
Ein weiterer Programmpunkt widmet sich Brandschutz‑ und Rauchschutzlösungen für Stahl‑ und Rohrrahmentüren. Anhand konkreter Einbausituationen zeigen Expertinnen und Experten, wie sichere und normgerechte Ausführungen in der Praxis aussehen. Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute aus Planung, Handwerk und Ausführung, die ihr Wissen vertiefen und sich über aktuelle Entwicklungen im Holzbau informieren möchten. Ein Teilnahmezertifikat für den Bereich Baukörperanschluss/Fenster ist inbegriffen.
Wahlmodul 15: Details & Flächenabdichtung (ENKE)
Referent/in: Dominik Isele (technischer Außendienstmitarbeiter, Dachdeckermeister & TÜV‑zertifizierter Gutachter für Schäden an Gebäuden)
Türanschlüsse gehören heute zu den Detailpunkten, die in Planung und Ausführung besondere Aufmerksamkeit erfordern. Mit der neuen Fachregel für barrierefreies Bauen steigen die Anforderungen weiter – insbesondere, wenn niedrige Anschlusshöhen, sichere Abdichtungen und eine dauerhaft funktionierende Ausführung zusammengebracht werden müssen.
In diesem Fachvortrag zeigt Dominik Isele, welche Lösungen sich in der Praxis bewährt haben. Er erläutert die wichtigsten Punkte der neuen Fachregel und geht darauf ein, wie Planende und Ausführende typische Problemstellen vermeiden können.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem lösemittelfreien Beschichtungssystem Enkolan. Es eignet sich besonders für niedrige Anschlusshöhen und den Sanierungsbereich und eröffnet damit neue Möglichkeiten für sichere, regelkonforme Türanschlüsse – auch unter schwierigen Rahmenbedingungen.
Wahlmodul 16: Holz ist Nachhaltigkeit – wie kann das sichtbar werden? (Campus Schwarzwald)
Referent/in: Janica Bortloff (Consulting Analyst)
Die vorläufige Einigung von EU‑Parlament und EU‑Ministerrat entlastet rund 35.000 Unternehmen in Deutschland von der Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Dennoch stehen viele Betriebe weiterhin vor der Aufgabe, Nachhaltigkeits‑KPIs gegenüber Kunden, Geschäftspartnern oder Auftraggebern transparent zu machen. Auch Kapitalgeber und die öffentliche Hand fordern zunehmend entsprechende Kennzahlen – unabhängig von gesetzlichen Vorgaben.
Eine praktikable Lösung bietet der Voluntary Sustainability Reporting Standard for non‑listed SMEs (VSME). Dieser Standard lässt sich flexibel an die jeweilige Unternehmenssituation anpassen, ist deutlich schlanker als die verpflichtenden ESRS‑Vorgaben und bietet dennoch eine anerkannte, strukturierte Form der Berichterstattung.
Die freiwillige, vereinfachte VSME‑Berichterstattung eröffnet Unternehmen entscheidende Chancen:
- Nachhaltigkeitsdaten verbessern den Zugang zu Kapital
- Transparenz und Nachweise stärken Geschäftsbeziehungen
- Berichterstattung schafft Voraussetzungen für öffentliche Ausschreibungen
- Nachhaltigkeits‑Tracking macht Einsparungen und Effizienzpotenziale sichtbar
- Der VSME‑Standard dient als glaubwürdiges Kommunikationsinstrument
- Nachhaltigkeit steigert die Attraktivität für Fachkräfte
Der Workshop richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie an Betriebe, die von einer ESRS‑Berichterstattung auf den VSME‑Standard wechseln möchten. Gemeinsam wird erarbeitet, wie der Standard dabei unterstützt, Nachhaltigkeitsanforderungen effizient und praxisnah umzusetzen.
Ablauf
- Begrüßung und Kurzvorstellung des Campus Schwarzwald
- Einführung: Die finanzielle Relevanz der Nachhaltigkeitsberichterstattung
- Workshop Teil 1: Den Wald trotz lauter Bäume sehen – Update zu gesetzlichen Regelungen – Unterscheidung verschiedener Nachhaltigkeitsstandards – Bedeutung des VSME‑Standards
- Workshop Teil 2: Erste Schritte zur Umsetzung des VSME‑Standards – Analyse von Beispielberichten – Erarbeitung einer ersten Einschätzung zur Anwendung im eigenen Unternehmen
Wahlmodul 17: Verbindungsmittel im Holzbau: Praxisworkshop (KNAPP GmbH)
Referent/in: KNAPP GmbH

Bild 1: © Hess, Bild 2: © Rubner
In diesem praxisorientierten Workshop erhalten die Teilnehmenden einen fundierten Einblick in moderne Verbindungsmittel und Montagetechniken im Holzbau. Anhand realer Anwendungsbeispiele zeigt die KNAPP GmbH, wie innovative Verbinderlösungen die Effizienz, Präzision und Montagefreundlichkeit im Holzbau steigern können. Der Workshop kombiniert technische Grundlagen mit praktischen Übungen und richtet sich an alle, die ihr Wissen zu zeitgemäßen Verbindungssystemen vertiefen möchten.
Derzeit werden weitere inhaltliche und organisatorische Details abgestimmt. Eine ausführlichere Beschreibung folgt in Kürze.
Wahlmodul 18: Sanierung eines Eindachhofs im Schwarzwald (ZIMMEREI EBNER und GUTEX GmbH + Co. KG)
Referent/in: ZIMMEREI EBNER und GUTEX GmbH + Co. KG
Bei diesem Projekt steht die behutsame und zugleich energetisch anspruchsvolle Sanierung eines traditionellen Eindachhofs im Schwarzwald im Mittelpunkt. Ziel war es, den Charakter des Gebäudes zu bewahren und gleichzeitig moderne Standards hinsichtlich Nachhaltigkeit und Wohnkomfort zu erreichen.
Derzeit werden weitere technische und organisatorische Details abgestimmt. Eine ausführlichere Projektbeschreibung folgt in Kürze.
Wahlmodul 19: Sanitärraumplanung im Holzbau mit Geberit: Von der Planung bis zum Produkt (GEBERIT VERTRIEBS GmbH und PLANUNGSBÜRO DIETER HIERHOLZER)
Referent/in: GEBERIT VERTRIEBS GmbH und PLANUNGSBÜRO DIETER HIERHOLZER
Der moderne Holzbau stellt besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung von Sanitärräumen: Tragwerk, Schall‑ und Brandschutz, Feuchtesicherheit sowie Vorfertigung müssen von Beginn an mitgedacht werden. Die Geberit Vertriebs GmbH unterstützt Planer, Architekten und Fachhandwerker genau in diesen Punkten – von der frühen Konzeptphase über digitale Planung bis hin zu praxisbewährten Systemprodukten.
Wahlmodul 20: Noch in Klärung
Referent/in: Derzeit noch in Klärung
Das Wahlmodul befindet sich derzeit noch in Abstimmung. Momentan werden die inhaltlichen und organisatorischen Details final geklärt. Sobald alle Informationen vollständig vorliegen und freigegeben sind, wird das Wahlmodul an dieser Stelle veröffentlicht und für Sie einsehbar sein. Wir informieren Sie, sobald die Inhalte bereitstehen.